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Bibelstellenverzeichnis
Verlinkung mit dem ERF-Bibleserver und Bibelstellenverzeichnis
Auf der gesamten Internetseite sind alle Bibelstellen mit einem Link zum ERF-Bibleserver versehen (z.B. 4. Mose 1,2-3). Da im Bibleserver jeweils das gesamte Kapitel angezeigt wird und der betreffende Vers unterstrichen ist, kann der Kontext leicht nachgelesen werden. Im Bibleserver habe ich drei Übersetzungen voreingestellt, die in einer Vergleichsübersicht dargestellt werden: die Elberfelder Bibel (ELB), die English Standard Version (ESV) und die Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ). Weitere Übersetzungen können im Einzelfall auf der aufgerufenen Kapitelseite des Bibleservers zusätzlich angezeigt werden. Dazu muss lediglich in der Kopfzeile das kleine Dreieck neben der Übersetzungsangabe „ELB+2” angeklickt werden. In dem sich öffnenden Menü können dann die gewünschten Übersetzungen angekreuzt werden.
Durch Anklicken des nachfolgenden Buttons kann eine Pdf-Anlage mit einem Bibelstellenverzeichnis aufgerufen werden. In diesem werden alle auf dieser Internetseite vorkommenden Bibelstellen mit Angabe der Abschnitte, in denen sie jeweils vorkommen, aufgelistet. Derzeit beinhaltet dieses Verzeichnis alle Bibelstellen, auf die in den Kapiteln 1 bis 9.5 verwiesen wird.
Grundlegende Informationen
Falls über diese Unterseite ein Direkteinstieg auf meine Seite ohne vorherige Kenntnisnahme der Einleitung erfolgt, können einige Auszüge aus der Einleitung, die für das Verständnis der Methodik der hier veröffentlichten Untersuchungen verschiedener Bibeltexte wichtig sind, über den nachfolgenden Button aufgerufen werden:
Chronologische Abfolge der Ereignisse im Leben Jakobs und seiner Söhne
Die 430 Jahre vom Einzug Abrahams in Kanaan bis zum Exodus und die Fristen von 400 und 450 Jahren
Die 480 Jahre zwischen Exodus und Tempelbau (1Kön 6,1) und die Chronologie der Richterzeit
Einführung große Zahlen im AT
Aufgrund archäologischer Forschungsergebnisse sowie innerbiblischer Widersprüche im Zusammenhang mit großen Zahlen ist davon auszugehen, dass viele Zahlen im Tausenderbereich im Alten Testament – vor allem bei Heeresangaben – weit überhöht sind. Dies ist einer der Gründe, warum die Geschichtsberichte des AT heute in der Wissenschaft weitgehend als historisch unzuverlässig angesehen werden. In dieser Arbeit wird ein Lösungsmodell für eine Neubewertung dieser Zahlen auf der Basis biblischer Kontextinformationen vorgestellt, das zu realistischen Zahlen führt und gleichzeitig die aus den überhöhten Zahlen resultierenden innerbiblischen Widersprüche auflöst. Damit werden Indizien für die historische Zuverlässigkeit der alttestamentlichen Geschichtsberichte geliefert.
Das Thema befindet sich im Moment noch im Aufbau und wird in den kommenden Monaten sukzessive online gestellt. Die bereits hochgeladenen Kapitel werden rechts im Hauptmenü angezeigt (bei kleinen Displays über die drei Striche oberhalb der Seitenüberschrift erreichbar). Über das jeweilige Datum der einzelnen Aktualisierungen informiert die Seite Änderungshistorie (siehe Link in der Kopfzeile). Nachfolgend werden drei Übersichtsseiten angeboten, von denen man mit dem Zurück-Button des Browsers hierher zurückkehren kann. Der vierte Link führt auf die erste Seite der Einleitung. Von dort aus kann über die Blätterfunktion am Ende der Seite zum jeweils nächsten Abschnitt weitergeblättert werden.
Schneller Überblick in der Kurzfassung
Informationen zur Chronologie des Alten Testaments
Kurzfassung
Ziel der Arbeit ist eine dem biblischen Kontext entsprechende Neubewertung der konventionell viel zu hohen Mannschaftszahlen in den Musterungslisten von 4. Mose 1 bis 4 und 4. Mose 26. Darauf aufbauend soll ein widerspruchsfreies Modell für die Neubewertung aller bis in die Königszeit vorkommenden überhöhten Zahlen im AT entwickelt werden. Dies geschieht unter teilweiser Übersetzung des Begriffs אֶלֶף, (ÄLäPh, heute fast ausnahmslos mit „Tausend“ übersetzt) teilweise als „Einheit“ oder „Gruppe“, was damals eine weitere Bedeutung dieses hebräischen Wortes war. Um zu entscheiden, wann mit „Einheit“ zu übersetzen ist, und um die Größe dieser Einheiten zu bestimmen, werden die folgenden Anhaltspunkte verwendet:
- Hinweise, die sich aus der durchschnittlichen Gruppengröße pro Stamm bei den gemusterten Wehrfähigen in den Musterungsberichten in 4. Mose 1 und 26 ergeben
- Vergleich mit einem Schlüsselwort, das viermal in 2. Mose, Josua und Richter vorkommt, um die alternative Bedeutung „Gruppe“ des Begriffs ÄLäPh zahlenmäßig zu bewerten
- Untersuchung weiterer Vorkommen großer Zahlen in 4. Mose, Josua und Richter
- Analyse der Rahmenbedingungen für die Bevölkerungsentwicklung in Ägypten anhand des biblischen Kontextes und daraus Entwicklung eines vereinfachten Modells zur Berechnung einer möglichen Bevölkerungsgröße und Altersstruktur beim Exodus, das mit allen biblischen Zahlenangaben im Umfeld von Exodus und Landnahme kompatibel ist
- Untersuchung der Zahlenverhältnisse von Wehrfähigen zu Erstgeborenen und Leviten sowie Neubewertung und Begründung der Entstehung der großen Zahlen auch bei diesen
- Anwendung der Interpretationsregeln auf große Zahlen bei Soldaten, Tierherden und Gewichts- bzw. Maßangaben in den Büchern Samuel, Könige und Chronik
- Anwendung der neu bewerteten Zahlen auf die Ereignisse im Exodus-Bericht
- Überprüfung der Angaben über die Schekel-Abgabe der Gemusterten in 2Mose 38,25-26 und des sich daraus ergebenden Verhältnisses der Gewichtseinheit Kikkar (Talent) zum Schekel des Heiligtums
Durch eine Neuinterpretation der ÄLäPh-Angaben unter Berücksichtigung eines Revisionsfehlers, der nur bei den Musterungszahlen in 4. Mose und an wenigen weiteren Stellen in Josua und Richter aufgetreten ist, können im Rahmen des vorgestellten Modells die ursprünglichen Zahlen der ersten Musterung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, die der zweiten mit hoher Wahrscheinlichkeit rekonstruiert werden. Für die über 20-jährigen Wehrfähigen der zwölf Stämme ergeben sich 23.550 Mann für die erste und 25.730 Mann für die zweite Musterung. Die Gesamtbevölkerung zum Zeitpunkt des Exodus betrug einschließlich der Leviten rund 120.000 Personen.
Die großen Zahlen in der Königszeit sind nicht auf einen Revisionsfehler zurückzuführen. Bei korrekter Übersetzung der ÄLäPh-Angaben nicht nur als „Tausend“, sondern an den entsprechenden Stellen auch als „Einheit“, ergeben sich aus dem heute vorliegenden hebräischen Grundtext ausnahmslos realistische Zahlen sowie plausible und widerspruchsfreie Geschehensabläufe, wenn man kontextkonforme Annahmen zur Füllung vorhandener Informationslücken trifft. Dabei müssen weder Abschreibfehler angenommen noch Angaben im Bibeltext ignoriert werden.
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